Fasten-Menü I

40 Tage keine Selbstvorwürfe servieren

Die Fastenzeit kann- auch von Nicht-Christen – als eine Zeit der Einkehr, Ruhe und Besinnung genutzt werden. In den 40 Tagen zwischen Aschermittwoch und Gründonnerstag fasten die einen Süßes, Fleisch, Alkohol oder Nikotin, andere probieren es mit Sozialen Medien, Fernsehen, Plastik oder Autofahrten. Hier nun ein weiterer Vorschlag:

Selbstvorwürfe fasten

Wie sähe das Leben aus, wenn wir uns nicht ständig selbst kritisieren, optimieren, kleinmachen und verurteilen würden? In der Fastenzeit üben wir 40 Tage lang, einfach einmal so zu sein, wie wir sowieso schon sind, und schicken den Wunsch, anders zu sein, als wir sind, in Kurzurlaub. Wir geben den Widerstand auf und sorgen so für Veränderung.

Und vielleicht entschließen wir uns nach Ostern, ihm ein ganzes Sabbatical-Jahr anzubieten.

“Gedanken lieben Schwierigkeiten”, S. 145

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